Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Berichte zurückgewiesen, sie könne durch die Pleite des US-Telefonkonzerns WorldCom in Schwierigkeiten geraten. Die Summe der an WorldCom vergebenen Kredite belaufe sich auf nicht mehr als 241 Mill. Dollar (238 Mill. Euro), erklärte das Institut am Dienstag in Frankfurt. Sollte diese Summe ausfallen, habe die Bank ausreichend vorgesorgt. Daneben sei bei WorldCom-Anleihen das Engagement der Deutschen Bank vernachlässigbar. Für die in den WorldCom-Gerichtsunterlagen genannte Summe von rund einer Milliarde US-Dollar müsse die Bank nicht einstehen, erklärte das Frankfurter Geldinstitut. Sie würden lediglich treuhänderisch für Kunden verwaltet. Dies gelte auch für weitere 189 Mill. US-Dollar, die der Tochter DB Alex Brown zugeordnet wurden. Die Aktie der Deutschen Bank war am Montag wegen WorldCom stark unter Druck geraten und hatte mit einem Stand von 58,90 Euro geschlossen. Dies war ein Minus von 6,7 Prozent zum Vortag. Am Dienstag legte das Papier nun wieder zu. Bis 9.45 Uhr stieg die Aktie auf 60,62 Euro und gewann damit 2,9 Prozent.(APA)