Der amerikanische Netzwerkausrüster 3Com will nach der jüngsten Welle der Bilanzskandale auf die umstrittenen Pro-Forma-Ergebnisse verzichten. Die Änderung trete vom ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in Kraft, das am 30. August endet, teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) in San Francisco mit. Die nicht standardisierten Pro-forma-Ergebnisse waren durch die jüngsten Bilanzierungsskandale in die Kritik geraten, da sie Kosten oder Verbindlichkeiten ausklammern oder verbergen können. Die US- Börsenaufsicht SEC untersucht, ob Pro-forma-Ergebnisse verschiedener Unternehmen Investoren in die Irre geleitet haben. (APA/dpa)