Frankfurt - Immer mehr Studien belegen: Frauen sind besser in Sachen Geldanlage als Männer. Das Deutsche Aktieninstitut hat verschiedene Umfragen und Untersuchungen analysiert und festgestellt, dass Frauen sich vor einer Anlage offenbar gründlicher informieren und weniger aus dem Bauch heraus agieren.Verluste seltener "Sie verlassen sich wesentlich weniger als ihre männlichen Kollegen auf ihr Gespür. Und das führt dann dazu, dass Frauen wesentlich seltener als Männer Verluste hinnehmen müssen", so das Aktieninstitut. Dazu trage sicher auch bei, dass Frauen weniger gierig als Männer agierten und auch eher bereit seien, die Notbremse zu ziehen, also damit quasi früher als Männer zugeben, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Risikostreuung besser Das größere Sicherheitsbewusstsein führe dann auch dazu, dass die Risikostreuung bei Frauen besser ausfalle, der Anteil der Direktanlagen in Aktien geringer, der Fondsanteil damit höher sei und das gesamte Anlageverhalten in ruhigeren und stetigeren Bahnen verlaufe. "Frauen schichten ihr Depot weniger stark um als Männer und sind auch nicht so schnell wie Männer bereit, erlittene Verluste durch neuerliche Spekulationen wieder ausgleichen zu wollen." (APA)