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Alfred Finz

Foto: APA/Jäger
Wien - VP-Finanzstaatssekretär Alfred Finz will eine faire Behandlung für den stellvertretenden Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), Reinhart Gaugg. Schließlich sei der freiheitliche Sozialsprecher von den entsprechenden Gremien für diese Aufgabe bestellt worden. Jetzt sollte man die Angelegenheit "formell abschließen". In die Entscheidung über Gauggs Sondervertrag direkt einmischen will sich Finz aber nicht. Dies sei Sache der Selbstverwaltung. Wie der Staatssekretär betonte, lägen alle Fakten auf dem Tisch. Daher gelte es nun, rasch eine Entscheidung zu treffen: "Dieses Problem soll rasch bereinigt werden. So oder so". Die Politik könne dabei nicht eingreifen, angesichts der Selbstverwaltung gebe es hier keine Weisungsmöglichkeit. Dass das Koalitionsklima durch solche Fälle belastet wird, bestritt der Staatssekretär nicht. Daher gehöre die Sache auch bereinigt, strebe er doch eine weitere Zusammenarbeit zwischen Volkspartei und Freiheitlichen an. Gelassen reagiert Finz dann auch auf die Einschätzung von FP-Klubchef Peter Westenthaler, wonach die ÖVP immer instabiler werde. Die ÖVP sei "sehr stabil" und ein "sehr fairer Partner", lautet die Replik des Staatssekretärs. (APA)