Wien - Sowohl die PVAng. als auch die PVArb. hätten den für das Zieljahr 2003 angeordneten gesetzlichen Sparauftrag bereits 2001 erfüllt - und zwar mit annähernd je 100 Mill. S (7,27 Mill. Euro): das hielt am Dienstag PVA-Generaldirektor Ewald Wetscherek in einer Aussendung fest. Gestern, Montag, hatte FPÖ-Generalsekretär Karl Schweitzer angeprangert, dass man seitens der PVAng. dem Sparauftrag nicht ausreichend nachkomme. Der Verwaltungs- und Verrechnungsaufwand der PVAng. habe 1999 rund 1,4 Mrd. S (101,7 Mill. Euro) betragen, 2001 dann 1,3 Mrd. S (94,5 Mill. Euro). Die PVArb. sei 1999 auf einen Aufwand von rund 1,6 Mrd. S (116,3 Mill. Euro) gekommen, 2001 auf 1,5 Mrd. S (109,0 Mill. Euro). Weiters führte Wetscherek an, die PVAng, deren Rechnungsabschluss am 25. Juni dieses Jahres beschlossen und genehmigt worden sei, weise den Anteil des eigenen Verwaltungsaufwandes an den Gesamtausgaben mit 0,97 Prozent aus und liege damit unter der Ein-Prozent-Marke. Darüber hinaus seien den Gebietskrankenkassen die Kosten der Beitragseinhebung seitens der PVAng. mit 687 Mill. S (49,9 Mill. Euro), seitens der PVArb. mit 436 Mill. S (31,7 Mill. Euro) abgegolten worden. Wetscherek bedauerte in der Aussendung, "dass die zumindest missverständlichen Äußerungen von Herrn Mag. Schweitzer die engagierte Arbeit der Bediensteten der Sozialversicherungsinstitute verächtlich machen". Er wies zudem "die Unterstellungen, die sich auf anonym erhobene und seit der Jahreswende 2001/02 bislang erfolglos kolportierte Anschuldigungen gründen", entschieden zurück. Interessantes Detail: Wetscherek hielt fest, "dass die in Rede stehenden Behauptungen nicht von Generaldirektor-Stellvertreter (Reinhart, Anm.) Gaugg erhoben wurden". (APA)