Seit 50 Jahren geht die Auslandspresseschau im Bundeskanzleramt dem Österreich-Bild in internationalen Medien nach. 1952 erschien die erste Ausgabe, die das Redaktionsteam nun aus dem Archiv "ausgegraben" hat und wieder aufgelegt hat. Zwischen 30 und 40 Printmedien habe man im Bundespressedienst täglich unter Beobachtung, erklärte Redakteurin Charlotte Annerl. Je nach Nachrichtenlage erscheint die Presseschau ein- bis mehrmals pro Woche. In heißen Phasen, etwa bei Wahlen, seien aber auch schon zwei Ausgaben pro Tag produziert worden. Medien auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch werden in Wien bearbeitet, wobei man sowohl Print- als auch Internetausgaben berücksichtigt. Für "exotischere" Sprachen greift man auf Berichte der österreichischen Botschaften zurück, so Annerl. (red)