Wien - Einen großen Erfolg haben die österreichischen Vertreter bei der 34. Internationalen Chemie-Olympiade in Groningen (Niederlande) gefeiert. Die vier teilnehmenden Schüler konnten gegen 221 Konkurrenten aus 57 Nationen zwei Gold- und zwei Silbermedaillen erringen. In der Nationenwertung ergab dies hinter China und Thailand ex aequo mit Taiwan und Südkorea den dritten Rang, womit sämtliche europäische Staaten sowie die USA, Russland und Indien auf Distanz gehalten wurden. Erfolgreiche Schülerchemiker Die erfolgreichen Schüler sind David Koller vom BG/BRG Oberschützen (Burgenland) mit Gold, Armin Thalhammer vom BG/BRG Hallein (Salzburg) und Patrick Ludl vom BRG Wr. Neustadt Gröhrmühlgasse (Niederösterreich) jeweils mit Silber und der "adoptierte" Südtiroler Thomas Stecher (RG Schlanders) mit Gold, der sich gemeinsam mit den Österreichern auf die Olympiade vorbereitet hat. Besonders beeindruckt hat der erst 14-jährige Unterstufen-Schüler Thalhammer, der mit seinem Wissen und seinen Fertigkeiten im Labor den Wettstreit gegen viele 18-Jährige für sich entschied. Mit 79 von 100 möglichen Punkten sicherte er sich Silber. 1.500 österreichische Jugendliche haben sich vorbereitet Insgesamt haben sich 1.500 österreichische Jugendliche im abgelaufenen Schuljahr mit Unterstützung ihrer Kursleiter an den Schulen auf die Vorausscheidungen der Chemie-Olympiade vorbereitet, die besten haben sich für den Bundeswettbewerb im Juni in Köflach (Steiermark) qualifiziert. Die Österreich-Sieger holten sich dann den letzten Schliff für die internationale Veranstaltung von den beiden Delegationsführern, den Wiener Lehrern Lisbeth Berner (BG Wien 8, Jodok-Fink-Platz) und Manfred Kerschbaumer (Albertus Magnus Gymnasium) Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) hofft, dass das erfolgreiche Abschneiden des österreichischen Teams auch weitere Schüler motiviert, im nächsten Schuljahr an einem Vorbereitungskurs zur Chemie-Olympiade teilzunehmen und so "einen intensiveren Einblick in die faszinierende Welt der Chemie zu bekommen". (APA)