Kopenhagen - In der Nordsee sind seit Ende Mai rund 2.000 Seehunde an einem Virus verendet. Mindestens 1.850 tote Tiere wurden im Skagerrak und Kattegat zwischen Dänemark und Schweden tot aufgefunden, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Gemeinsamen Sekretariats für das Wattenmeer hervorgeht. 106 Seehunde seien zudem vor den Niederlanden verendet. In Norwegen wurde der Tod von vier Tieren auf den so genannten Seehundstaupevirus zurückgeführt, der tödliche Lungenerkrankungen auslöst. Bisher gibt es weder Früherkennungsmaßnahmen noch Impfmittel. (APA)