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Wien - Zum 20-jährigen Bestandsjubiläum greifen die Maria Enzersdorfer Festspiele die Produktion der ersten Saison auf: Am Donnerstag feiert auf der Burg Liechtenstein "Das Gewürzkrämerkleeblatt" Premiere - jene Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy, mit der 1983 die erfolgreiche Geschichte der Festspiele begann. Regie führt Elfriede Ott, die auch selbst mitspielt. Die Intendantin hat die Festspiele gemeinsam mit Hans Weigel, dessen Nestroy-Bearbeitungen in der österreichischen Theatergeschichte ein bedeutender Stellenwert zukommt, gegründet. Seitdem werden alljährlich mehr oder auch weniger bekannte Nestroy-Stücke zur Aufführung gebracht. In der Besetzungsliste scheinen - neben Elfried Ott - Anton Anton Nekovar, Rainer Stelzig, Gerhard Ernst, Michaela Ehrenstein, Sabine Staudacher, Adi Hirschal, Gerhard Rühmkorf, Athena Zervos und Bernadette Abendstein auf. Das Stück dreht sich um die drei Gewürzkrämer Schwefel, Baumöl und Zichori. Sie sind dicke Freunde, aber keiner kann es lassen, sich in die ehelichen Angelegenheiten der anderen einzumischen und deren Frauen mit Argusaugen zu beobachten. Als ein fescher Kommiss auf den Plan tritt, kommt es zu amourösen Verwicklungen, Intrigen und kompromittierenden Situationen. Specials Sonderveranstaltungen auf der Burg (jeweils 20.00 Uhr) ergänzen das Programm: Am 29. Juli ist Stefanie Werger mit "Ganzkörperkultur" angesagt, zwei Tage später spielt das Vienna Swing Orchester Musik von Glenn Miller. Einen "Regenerationsabend" bietet Roland Düringer (5. und 19. August), weiters gastiert Wilfried mit "Pinsch" auf der Burg (6. August). "Strizzilieder" singen Wolfgang Böck und Adi Hirschal (7. August), "6" bietet Alfons Haider (12. August), "Nachnklang" Roland Neuwirth (14. August). (APA)