"Katastrophe" nannten die Chefs der größten Mediaagenturen im Mittwoch-STANDARD die Werbekonjunktur und sprachen von Rückgängen um real bis zu 20 Prozent. Die heimische Abordnung der International Advertising Association sucht der Flaute mit einer Kampagne zu begegnen.

Für zwei Kreative von Demner, Merlicek & Bergmann entschied sich eine vom Creativ Club Austria (CCA) zusammengestellte Jury: Gerda Schebesta und Bernhard Grafl entwarfen die "Nichtraunzer"-Kampagne. Sie soll trüber Stimmung in der Wirtschaft und beim Konsumenten entgegenwirken. "Raunz nicht, kauf!", riet ja schon Zgonc.

Die IAA-Kampagne wird von allen großen Medien – darunter STANDARD und derStandard.at – mit kostenlosen Schaltungen unterstützt. Würden sie bezahlt, läge der Etat weit über einer Million Euro. (DER STANDARD, Printausgabe, 25.7.2002)