Wien/London - "Die Berichte, wonach 'Anna K.' die Verkäuferin des Rubens-Gemäldes 'Das Massaker der Unschuldigen' sei, sind absolut falsch" - Das teilte Helen Griffith vom Auktionshaus Sotheby's in London am Mittwochabend mit. Die Sotheby's-Vertreterin am Ort der Versteigerung wies auch alle Berichte kategorisch zurück, wonach das Auktionshaus bereits bei der Ausfuhr aus Österreich gewusst habe, dass es sich tatsächlich um ein echtes Werk von Peter Paul Rubens handelt.Dem Konsignanten unbekannt Anna K. aus dem Innviertel (OÖ) war bekanntlich kürzlich von der "Neuen Kronenzeitung" in Schlagzeilen als "Rubens-Oma" präsentiert worden. "Sotheby's hat niemals irgend einen Kontakt mit Anna K. gehabt. Sie ist auch unserem Konsignanten (dem Hinterleger des Werkes, Anm.) völlig unbekannt, ebenso wie auch dem Kloster, in welchem das Gemälde für fast 30 Jahre gehangen ist", so Griffith. Gleichfalls seien Berichte falsch, wonach das Auktionshaus bereits zu einem früheren Zeitpunkt von der Echtheit des Werkes gewusst habe. "Erst nach dem Abschluss extensiver Forschungsarbeiten, die ausgeführt wurden, nachdem das Gemälde in England angekommen war, wurde die frühere Zuordnung des Werkes geändert. Diese war 200 Jahre lang unbestritten gewesen", betonte die Sotheby's-Vertreterin. (APA)