Foto:derStandard/Heribert Corn
Schon mal Sanddorn geschmeckt? Oder Schlehe? Wenn, dann wahrscheinlich in Form rarer Edelbrände, die sich in den vergangenen Jahren als probates Mittel erwiesen, mit der mühsamen Verarbeitung der sauren Beeren Geld zu verdienen. Aber es geht auch antialkoholisch. In Deutschland ist der knallorange und vor Vitamin C nur so strotzende Sanddorn jedenfalls schwer angesagt, zu Beerenmus verarbeitet ermöglicht er die Verwendung für Müslis, Sorbets und Fruchtsaucen (EURO 9,50). Das Schlehenmark ist zwar nicht von der gleichen prächtigen Farbe der aufgehenden Sonne, aber auch weniger adstringierend, erinnert geschmacklich ein bisschen an Zwetschke und strotzt ebenfalls nur so vor Gesundheit (EURO 7,60). Und auch die Quitte gibt's als Mark (EURO 6,90). (floh/derStandard/rondo/25/7/02)