Wien - ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat will die Drohung von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) mit einem neuen Anti-Privilegien-Volksbegehren nicht "übermäßig ernst nehmen". Es gehe dabei nur darum, aus der Causa Gaugg herauszukommen. Sie nehme auch nicht jeden Satz von FPÖ-Klubchef Peter Westenthaler ernst, das wäre "sehr mühsam". Dass es im August einen Koalitionsausschuss zur Causa Gaugg geben wird, konnte Rauch-Kallat am Donnerstag in einer Pressekonferenz nicht bestätigen. Sie habe bisher keine Einladung erhalten. Was im Ministerrat am 12. August auf dem Programm steht, konnte Rauch-Kallat noch nicht sagen. Die Tagesordnung werde immer erst einige Tage vorher festgelegt. Die Vorgänge rund um den Sondervertrag für FPÖ-Sozialsprecher Reinhart Gaugg als Vize-Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) halte sie aber auch für "verunglückt". (APA)