Der größte skandinavische Telekom-Konzern, die schwedische Telia AB, Stockholm, erwartet im 2. Halbjahr eine positive Geschäftsentwicklung, da sie weitere Anstrengungen unternehme, um die Kerngeschäftsfelder zu entwickeln und zu rationalisieren. Das geringere Niveau der Investitionen im Vergleich zu 2001 werde sich positiv auf den operativen Cash-Flow auswirken, teilte der schwedische Telekomkonzern am Donnerstag bei der Vorlage der Zweitquartalszahlen mit. Das Kern-EBITDA stieg demnach im Periodenvergleich auf 3,587 (3,014) Mrd. Kronen, das Betriebsergebnis sank auf 119 (988) Mill. Kronen, und das Ergebnis vor Steuern rutschte mit 78 Mill. Kronen ins Minus (nach positiven 909 Mill. Kronen im Vorjahr). Das Nettoergebnis gab Telia für das 2. Quartal mit 30 (250) Mill. Kronen an, das Ergebnis je Aktie mit 0,01 (0,08) Kronen. Im 2. Quartal lagen die Investitionen von Telia mit 2,637 Mrd. Kronen um 56 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die meisten Sparten hätten die Investitionen reduziert, wobei die Verringerung im schwedischen Festnetz und im internationalen Telefonnetz am größten gewesen sei. (APA)