Dornbirn - Mit der "art bodensee", einer dreitägigen Kunstmesse, versucht die Dornbirner Messegesellschaft heuer zum zweiten Mal zeitgenössisches Kunst zu vermitteln und zu verkaufen. Im Premierenjahr kamen 5000 Kunstinteressierte, heuer hofft man auf 7000, die nicht nur schauen, sondern auch kaufen wollen. Messegeschäftsführer Roland Falger: "Wenn unsere Aussteller nicht profitieren, wird es keine Kunstmesse mehr geben."Neben Käuflichem aus 50 Galerien, die 300 Künstlerinnen und Künstler präsentieren, wird auch Bildungs- und Nachwuchsarbeit geboten. Mit der Sonderschau "wahrscheinlichkeiten" zeigen 14 junge Kunstschaffende Multimediales. In "augenblicke in architektur" wird die Entwicklung der Vorarlberger Bauschule in fünf Diashows aufgezeigt. Kurator Walter Chramosta versucht dabei "Einweisungen in die wichtigsten Ursachen der Entwicklung". Bilder von und Texte über Landschaften, Bauten und Personen beantworten die Kernfrage "Warum schließen sich Moderne und Tradition in Vorarlberg nicht aus?" (jub / DER STANDARD, Printausgabe, 26.7.2002)