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Fleisch von konventionell gezüchteten Rindern soll von einem Salzburger Händler gekauft und als Biofleisch etikettiert worden sein.

Foto: Reuters/ TONY GENTILE
Salzburg - Die Austria Bio Garantie hat einen Etikettenschwindel bei Biofleisch in Salzburg aufgedeckt. Das bestätigte der Obmann des Salzburger Ernteverbandes, Toni Sommerauer. Fleisch von konventionell gezüchteten Rindern soll von einem Salzburger Händler gekauft und als Biofleisch etikettiert worden sein. Der Schwindel wurde entdeckt, bevor das Fleisch in den Handel kam. "Es laufen Erhebungen", bestätigte Staatsanwalt Helmut Inselsbacher am Donnerstag. Insgesamt gehe es um sechs Rinderhälften, sagte Sommerauer. Die Austria Bio Garantie habe den Fall an die Lebensmittelbehörde gemeldet und diese die Staatsanwaltschaft informiert. "Es handelt sich um keinen Biobauernskandal", stellte der Obmann des Salzburger Ernteverbandes klar. Es gebe eine lückenlose Kontrolle vom Stall bis zum Teller. Deshalb würden Manipulationen wie jene des Salzburger Händlers auffliegen. "Es wird sich für niemanden lohnen, bei Biowaren zu manipulieren", sagte Sommerauer. Die Biobauern genössen einen Vertrauensbonus bei den Konsumenten. (APA)