Kurosawas letzter "großer" Film: ein grafisch zugespitztes Schlachtengemälde der tanzenden Lanzen, spritzenden Wunden und enormen Gefühle, basierend auf Shakespeares "King Lear". Der alte Mann, Regisseur und König, in seinem letzten Gefecht: Was für Lear fürchterlich endete, erlaubte Kurosawa die Rückkehr ins Geschäft. Nachdem er zuvor in Japan missachtet worden war, besann man sich nach dem internationalen (Kunst-)Erfolg von "Ran" dieses großen Sohnes und gestattete ihm, nach 20 Jahren Exil, wieder einen japanischen Film zu drehen ("Rhapsodie im August").