Kathmandu - Nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf über 300 gestiegen. Das berichtete die Zeitung "Nepal Samacharpatra" am Freitag. Allein im Makanpur-Bezirk 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Kathmandu seien 114 Dorfbewohner ums Leben gekommen, 34 weitere würden noch vermisst. Die Behörden befürchteten einen weiteren Anstieg der Opferzahl, hieß es. Anfang der Woche hatte es im Osten und der Mitte Nepals vier Tage lang unaufhörlich geregnet. Tausende Menschen wurden obdachlos. Im tief liegenden Terai-Gebiet im Süden des Landes schwemmten die Fluten hunderte Häuser weg und zerstörten tausende Hektar Ackerland. Zwei wichtige Straßen von Kathmandu in den Süden und nach Indien waren bis Donnerstagabend durch zahlreiche Erdrutsche blockiert. (APA/dpa)