Gaza - Militante Palästinenser haben am Freitag nahe der jüdischen Siedlung Nezarim im Gazastreifen erstmals einen mit israelischen Siedlern besetzten Bus mit einer Panzerfaust beschossen. Das Geschoss beschädigte das gepanzerte Fahrzeug schwer, die Fahrgäste blieben jedoch nach Angaben der Armee unverletzt. Die Tageszeitung "Haaretz" berichtete inzwischen, dass die Armee auf Anordnung der Regierung nach dem Bombenangriff vom Dienstag vorerst auf die Liquidierung gesuchter Extremisten verzichten wolle. Bei dem Angriff waren neben Hamas-Führer Schehade und seinem Assistenten 13 unbeteiligte Palästinenser, darunter neun Kinder, getötet worden. (APA/dpa)