Erstmals wurde in Österreich vom Unabhängigen Bundesasylsenat drohende Genitalverstümmelung als Asylgrund anerkannt.Mit Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenats vom 21.3.2002 (GZ.220.268/0-XI/33/00) wurde erstmals in Österreich einer jungen Frau wegen ihrer wohlbegründeten Furcht vor einer Verstümmelung ihrer Genitalien in ihrem Herkunftsland, Kamerun, Asyl gewährt. Im zweiten Fall wird mit Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenats vom 5.6.2002 ( GZ.227.372/0-V/14/02 einem 1 Jahr und 3 Monate alten Mädchen aus Äthiopien wegen deren wohlbegründeter Furcht vor einer Verstümmelung ihrer Genitalien in ihrem Herkunftsland und wegen Zugehörigkeit des Kindes zu einem besonders gefährdeten Volksstamm in ihrem Herkunftsland Asyl gewährt. (Dieser Fall wurde von der Flüchtlingsgruppe Wien von amnesty international Österreich betreut!) Eine Zusammenfassung der beiden Asylbescheide findet ihr auf der Website der AG-Frauen. http://www.amnesty.at/ag-frauen/ Liebe Grüsse, Christian Müller | online-communications # amnesty international Austria # A-1150 Wien, Moeringgasse 10 # T: +43-1-78008-32 # F: +43-1-78008-44 # christian.mueller@amnesty.at # http://www.amnesty.at