Dhaka - Steigende Hochwasserfluten haben im Norden von Bangladesch fünf Millionen Menschen in ihren Dörfern eingeschlossen. Hunderttausende flüchteten vor den Wassermassen in höher gelegene Gebiete, nachdem ihre Behausungen überflutet worden waren. Mindestens 25 Menschen kamen um oder wurden vermisst, wie die Behörde für Katastrophenmanagement am Samstag mitteilte. Die Bahnverbindungen zwischen der Hauptstadt Dhaka und mehr als einem Dutzend nördlicher Bezirke waren wegen Erdrutschen unpassierbar. Die Regierung startete ein umfangreiches Hilfsprogramm mit der Ausgabe von Lebensmitteln, Medizin und trockener Kleidung und warnte gleichzeitig vor weiteren Regenfällen am Wochenende. Das Unwetter hatte in der vergangenen Woche begonnen: Heftige Monsunregen hatten die großen Flüsse Brahmaputra und Meghna über die Ufer treten lassen, Dämme waren gebrochen, Tausende Hektar Reisfelder wurden überflutet. (APA/dpa)