Kampala - Der sudanesische Präsident Omar el Bashir und der südsudanesische Rebellenchef Oberst John Garang haben zugesagt, zur Beilegung des fast 20-jährigen Bürgerkriegs zusammenzuarbeiten. Sie erklärten am Samstag nach einem Treffen in der ugandischen Hauptstadt Kampala, sie wollten bei den bevorstehenden Friedensgesprächen zusammenarbeiten. Im Anschluss an das zweistündige Gespräch, das vom ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni vermittelt worden war, schüttelten sich die beiden bisherigen erbitterten Feinde die Hände. Oberst Garang hat seit 1983 mit seiner Südsudanesischen Volksbefreiungsarmee SPLA gegen die moslemische Zentralregierung in Khartum gekämpft. Er setzt sich für mehr Autonomie für den christlich-animistischen Südsudan ein. Bashir befindet sich auf einem Staatsbesuch in Uganda. Ziel ist es, die Beziehungen zwischen dem Sudan und Uganda zu verbessern. Beide Staaten hatten 1994 die Beziehungen abgebrochen. Sie hatten sich gegenseitig vorgeworfen, Rebellenorganisationen im jeweiligen Nachbarland zu unterstützen. Die SPLA soll von Uganda und die Lords Resistance Army LRA vom Sudan unterstützt worden sein. (APA/dpa)