München - Im Streit um Subventionen für Volkswagen in Sachsen steht der Automobilbauer nach Informationen des "Focus" vor einer millionenschweren Niederlage. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) werde in letzter Instanz eine Finanzspritze in Höhe von 46 Millionen Euro als ungerechtfertigt ablehnen, berichtete das Münchner Magazin in seiner neuen Ausgabe. In Sachen sind 6.700 Menschen beschäftigt. Das Urteil soll demnach erst im September verkündet werden. Doch gelte die Niederlage im Umfeld von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti als sicher, meldete "Focus" weiter. Selbst ein VW-Manager räumte demnach ein: "Das Geld ist weg". Bislang war es auf einem Sonderkonto eingefroren. Der EuGH hatte im Dezember 1999 in erster Instanz eine Entscheidung der Europäischen Kommission von 1996 bestätigt, wonach die von Sachsen geplante Zahlung an VW nicht mit europäischem Recht vereinbar ist. (APA)