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dpa/pleul
Wien - Die Grünen machen die Einsparungen im Bildungsbereich für die steigende Zahl an arbeitslosen Lehrern verantwortlich. "Allein durch das Einfrieren des Bildungsbudgets seit Beginn der blau-schwarzen Regierung wurde den Schulen etwa eine Milliarde vorenthalten", kritisierte der Grüne Bildungssprecher Dieter Brosz am Sonntag in einer Aussendung. Nach einem Bericht des "Kurier" gibt es für das kommende Schuljahr eine Warteliste von mehr als 8.300 Lehrern, die ihr Interesse für einen Job an einer Pflichtschule (Volks-, Haupt- und Sonderschule) oder einer Bundesschule (allgemeinbildende oder berufsbildende höhere Schulen) angemeldet haben. Den größten Stau gibt es demnach in der Steiermark mit 2.100 arbeitslosen Lehrern vor Kärnten mit 1.160 sowie Oberösterreich und Wien mit jeweils mehr als 1.000. Das Bildungsministerium verweist zwar darauf, dass es viele Mehrfachvormerkungen gibt, bezeichnet aber eine Zahl von bundesweit 5.000 Lehrern in der Warteschleife als durchaus realistisch. Brosz forderte in diesem Zusammenhang die Bildung kleinerer Klasse. Dies würde die Arbeitslosigkeit der Lehrer reduzieren und die Qualität der Bildung steigern. Die Regierung haben hingegen mit ihren Einsparungen steigende Klassenschülerzahlen verursacht. (APA)