Hebron - Nach einer Trauerfeier für einen von Palästinensern getöteten Israeli haben jüdische Siedler am Sonntag in der Altstadt von Hebron im Westjordanland um sich geschossen. Wie Augenzeugen berichteten, feuerten sie auf Häuser von Palästinensern, besetzten ein dreistöckiges Gebäude und setzen ein weiteres in Brand. Über mögliche Opfer lagen zunächst keine Angaben vor. Ein israelischer Sicherheitsbeamter aus Hebron war zuvor auf dem jüdischen Friedhof der Stadt beigesetzt worden. Er war am Freitag in seinem Auto von Palästinensern erschossen worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die Al Aksa-Brigaden, der bewaffnete Flügel der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Yasser Arafat. (APA/AFP)