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Wien - Fremde Umgebungen und Klimaunterschiede, die zwar für den Menschen für Abwechslung sorgen, können für vierbeinigen Begleiter zum Reisestress werden. Hunde sind gerade im Urlaub besonders anfällig für Krankheiten. Und, der eigene Hund, von Parasiten befallen oder an Durchfall leidend, ist nicht gerade das, was man sich in einem erholsamen Urlaub wünscht. "Um das Tier langsam an die Klimaänderung und die andere Nahrung zu gewöhnen, sollte der gewohnte Zeitplan von Fütterung und Spaziergängen eingehalten werden", rät Gabriela Kropitz, Heimtierexpertin bei der Organisation Vier Pfoten. Auch würde die Mitnahme von vertrautem Spielzeug dem vierbeinigen Reisebegleiter die Akklimatisierung am Urlaubsort erleichtern. Salzwasser, ungewohntes Futter oder verschmutztes Trinkwasser können gerade dem Verdauungsappart des Hundes zu schaffen machen. Die Folge sind in vielen Fällen Durchfall und Erbrechen. "Ein Diättag und die Einnahme von viel Flüssigkeit kann da aber schon oft Abhilfe schaffen", sagte Kropitz. Um dem verdorbenen Magen gleich vorzubeugen, sollte vertrautes Futter mitgenommen werden. "Im akuten Fall helfen Kohletabletten oder aber auch homöopathische Mittel bzw. Bachblüten", so die Expertin. Wichtig sei bei der Mitnahme von Hunden auch die Überprüfung des Basis-Impfschutzes. Entsprechend den Reisebestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes sollten diese Impfungen rechtzeitig vor der Abreise durchführt werden, so Vier Pfoten. Besonders bei einem Urlaub am Meer sei der Schutz gegen die gefährliche und weit verbreitete Reise-Hundekrankheit, die Leishmaniose, einer schweren Hautkrankheit, entscheidend. Diese werde v.a. in der Abendzeit durch Sandmücken übertragen. "Ein bei allen Tierärzten erhältliches Protektorband schützt wirkungsvoll gegen diese sehr schwer behandelbare Krankheit", erklärt Kropitz. Gemeinsam mit einem Zeckenschutz sei der Hund gut gegen Parasiten geschützt. (APA)