München - Claudia Schiffer, eines der berühmtesten Models der Welt und seit zwei Monaten verheiratet, erwartet ihr erstes Baby. Dies meldet die in München erscheinende Illustrierte "Bunte" und beruft sich dabei auf die Eltern der 31-Jährigen. "Ja, wir freuen uns, Claudia auch", sagten ihre Mutter Gudrun und Vater Heinz Schiffer dem Blatt. Der "Bunten" liegen nach eigenen Angaben aktuelle Fotos aus Los Angeles vor, die eindeutig belegten, dass die blonde Rheinländerin ein Baby erwartet. Nach dem Bericht ist Schiffer bereits im sechsten Monat schwanger.Hochzeit war im Mai Im Mai hatten sich die superreiche Deutsche und der britische Filmproduzent Matthew Vaughn in einer idyllischen Dorfkirche in Ostengland unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Jawort gegeben. Die 300 geladenen Gäste, unter ihnen die Popsänger Sting und Elton John, die Hollywood-Stars Brad Pitt und Jennifer Aniston, Boris Becker und das Model Naomi Campbell, feierten auf dem 400 Jahre alten Anwesen des Paares, Coldham Hall. Spott musste sich Schiffer von der britischen Presse gefallen lassen, weil sie an ihrem Hochzeitstag nur eine Schuhspitze von sich sehen ließ. "Und die Supermodel-Braut trug ... eine alte Decke", titelte der "Observer" in Anspielung darauf, dass sich die deutsche Schönheit hinter Decken versteckte. Biografisches Schiffer wurde 1970 in Rheinberg am Niederrhein geboren und als 17-Jährige in einer Düsseldorfer Discothek als Fotomodell entdeckt. Modeschöpfer Karl Lagerfeld engagierte sie als "Gesicht der 90er Jahre" für seine Chanel-Kollektion. Bald war sie das teuerste Model der Welt. 1994 wählten sie die Leser des "Playboy" zur "erotischsten Frau des Jahres". Im gleichen Jahr verlobte sich die "Frau mit dem Engelsgesicht" mit dem Zauberkünstler David Copperfield. Viele sahen diese Beziehung jedoch nur als PR-Gag. Nach der Trennung war Schiffer zunächst mit dem britischen Geschäftsmann Tim Jeffries zusammen. Dann lernte die Erfolgsfrau, die sich inzwischen vom Laufsteg-Stress weitgehend verabschiedet hat, in London Matthew Vaughn kennen. (APA/dpa)