Wien - Die Ärztekammer hat am Montag vorgeschlagen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Gesundheitsministerium einzurichten. In diesem Rahmen könnten Vorschläge und Einwände ausgetauscht werden, meinte die Ärztekammer in einer Aussendung. Zu der von Staatssekretär Reinhart Waneck (F) angesprochenen Möglichkeit, dass die Apotheker die Chipkartengebühr einheben könnten, meinte die Ärztekammer, dass täglich neue Vorschläge kontraproduktiv seien. Durch die 60. ASVG-Novelle sei das Inkasso durch die Ärzte bereits Gesetz geworden. Die Ärztekammer findet es unverständlich, dass zunächst Fakten geschaffen worden seien und dann nachträglich Diskussionen über deren Abänderung geführt werden sollten. Sinnvoll wäre ein Dialog im Vorfeld gewesen. Die von Waneck angesprochenen internen Schwierigkeiten in der Ärztekammer seien dieser selbst nicht bekannt, hieß es. (APA)