Wien - Infrastrukturminister Mathias Reichhold (F) übt im "trend"-Interview Kritik an seinem Parteifreunden, Volksanwalt Ewald Stadler. Die Freiheitliche Partei brauche "nicht ständig in der Vergangenheit zu stochern". Irgendwo habe alles seine Grenzen: "Ich habe keine Lust, mich für Leute wie Ewald Stadler hinauslehnen zu müssen". Stadler hatte vor wenigen Wochen für Aufsehen gesorgt, als er von einer "angeblichen" Befreiung Österreichs durch die Alliierten im Jahr 1945 sprach. Auch von der Diskussion um den Sondervertrag für FP-Sozialsprecher Reinhart Gaugg als stellvertretender Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt ist Reichhold alles andere als begeistert: "Keine Frage, auch die Sache mit Gaugg hat uns sehr geschadet." (APA)