Wien - Der börsenotierte Edelstahlerzeuger Böhler-Uddeholm hat seinen im Herbst vorigen Jahres gestarteten Aktienrückkauf abgeschlossen. Wie das österreichisch-schwedische Unternehmen Montagnachmittag mitteilte, wurden 4,6 Prozent des Grundkapitals in der Zeit vom 4. Oktober 2001 bis 24. Juli 2002 zurückgekauft. Insgesamt wurden dabei 504.900 Aktien erworben, die nun in Firmenbesitz gehalten werden und für 58 Manager im Rahmen eines Stock Option-Programms reserviert sind. Der Rückkauf sei zu einem durchschnittlichen Kurswert von 46,89 Euro je Aktie erfolgt, hieß es weiter. Maximaler Rahmen nicht voll ausgeschöpft Der maximale Rahmen des ursprünglich mit 14. November 2002 befristeten Aktienrückkaufprogramms war wie berichtet mit bis zu 660.000 Aktien (bis zu 6 Prozent des Grundkapitals) festgelegt, er wurde nicht voll ausgeschöpft. Nach dem Aktienrückkauf, der über die Börse abgewickelt wurde, ist Böhler-Uddeholm jetzt zu 45,3 Prozent in Streubesitz. Größter Aktionär des Edelstahlunternehmens ist eine Investorengruppe um den Badner Rechtsanwalt Rudolf Fries, die ihre Anteile seit dem Vorjahr schrittweise auf zuletzt 25,1 Prozent aufgestockt hat. Die staatliche Beteiligungsholding ÖIAG ist mit 25 Prozent beteiligt. Die Böhler-Uddeholm-Aktie notierte Montag Nachmittag mit 45,30 Euro um 0,4 Prozent leicht schwächer. Seit Jahresbeginn hat der Titel um knapp ein Prozent hauchdünn zugelegt. (APA)