Washington - Vor der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts sind am Montag 55 Grindwale gestrandet. Es ist eine der größten Strandungen seit Jahren. Dutzende Freiwillige versuchten die riesigen Säugetiere mit Wasser zu benetzen. Die Ozeanik-Expertin Kathy Mullin erklärte im Nachrichtensender Fox News, es werde sehr schwierig sein, so viele Wale wieder in tieferes Wasser zu ziehen. Die Wale waren am frühen Morgen von Spaziergängern am Strand der Ferienhalbinsel Cape Cod entdeckt worden. Bis zum Mittag hatten sich neben den Helfern Hunderte Schaulustige am Strand versammelt. In der Region werden immer wieder Wale angeschwemmt. Nach Informationen der örtlichen Presse ereignete sich die letzte Massenstrandung von Grindwalen 1986. Damals waren über 80 Wale an den Strand gespült worden. (APA/dpa)