Wien - Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen greift für ihre jüngste Neuerwerbung, die kroatische Rijecka banka, beim Barpreis weniger tief in die Tasche als bei Unterzeichnung des Kaufvertrags Ende April vereinbart. Heute, Dienstag, haben Erste Bank und kroatische Privatisierungsagentur (DAB) den endgültigen Cash-Kaufpreis für die aus Staatsbesitz erworbenen 85,02 Prozent an der Rijecka banka mit 51,02 Mill. Euro fest gesetzt. Das sind 3,98 Mill. Euro bzw. 7 Prozent weniger als ursprünglich angesetzt. Die Erste Bank hält zur Zeit bereits 92,92 Prozent des Rijecka-Kapitals. Ende 2001 hatte die Rijecka banka mit knapp 1.000 Mitarbeitern in 74 Niederlassungen eine Bilanzsumme von 1,4 Mrd. Euro. (APA)