Die finnische Regierung will die von dem finnischen Telekommmunikationskonzern Sonera Oy, Helsinki, vorgenommenen Abschreibungen von mehr als vier Mrd. Euro prüfen. "Ausrede" UMTS Das Telekommunikationsunternehmen hat die Abschreibungen vor allem mit Investitionen in den Mobilfunk der dritten Generation begründet. Die Regierung, die 53 Prozent an Sonera hält, wolle nun so schnell wie möglich eine Untersuchung durchführen, hieß es am Dienstagabend aus dem Justizministerium. Sonera hatte in der vergangenen Woche für das zweite Quartal einen Verlust von rund 2,8 Mrd. Euro gemeldet und ihn mit Abschreibungen von 4,28 Mrd. Euro auf die UMTS-Investitionen in Deutschland und Italien begründet.(APA/vwd)