Das Online-Magazin Salon.com macht seine Leser nun zu Kolumnisten und hofft so den Weg aus der finanziellen Krise bewältigen zu können. Schreibfreudige User können für 40 Dollar pro Jahr einen Salon-Weblog betreiben und so zu Kolumnisten werden. Ältestes Magazin setzt auf neuen Trend Mit seinen Salon-Blogs setzt das 1995 gegründete, und damit eines der ältesten, Online-Magazin auf ein relativ neues Internet-Phänomen: die Weblogs. Leser können sich dadurch aktiv an der Gestaltung des Magazins beteiligen. Je nach Lust und Laune können Kolumnen verfasst, Links verarbeitet oder ein Online-Tagebuch geführt werden, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Webhosting inklusive In Zusammenarbeit mit der Weblog-Plattform Userland will Salon.com seine Leser zum Schreiben animieren. Im Paketpreis enthalten ist die Radio Userland-Software mit der sich die eigenen Weblogs gestalten und updaten lassen. Das Online-Magazin übernimmt das Webhosting und gliedert die Beiträge in sein Angebot ein. Allerdings melden sich auch schon erste Kritiker in den diversen Foren zu Wort. "Warum soll ich hier für 39,95 Dollar im Jahr bloggen, wenn ich es bei Blogger.com umsonst machen kann?", schreibt eine Leserin in ihrem Test-Blog. Aus der finanziellen Krise Mit der Einführung der Weblogs möchte Salon.com aber nicht nur seine Leser zu aktiver Mitarbeit bewegen sondern auch einen neuen Weg des Geldverdienens ausprobieren. So muss jeder interessierte Schreibwillige einen jährlichen Betrag von 40 Dollar bezahlen. Der Zusammenbruch des Online-Werbemarktes hat auch am renommierten Salon.com-Magazin seine Spuren hinterlassen. Nach einem 68-prozentigen Einbruch der Werbeeinnahmen und einem 50-prozentigen Umsatzeinbruch wurden neue Strategien erdacht. So wurde im letzten Jahr ein kostenpflichtiges Abonnement eingeführt, dass Zugriff auf exklusive Premium-Inhalte gewährt.(red)