Linz - 1.068 Anfragen und Beschwerden über nicht wirklich erholsame Urlaubsreisen verzeichnet die Konsumentenberatung der oberösterreichischen Arbeiterkammer seit Jahresbeginn. Besonders häufig gab es heuer Beschwerden über Verlegungen des Abflugortes, weil eine Reihe von Flügen nachträglich gestrichen wurde. "Die Reiseveranstalter senken dabei ihre Kosten auf dem Rücken der Konsumenten, die dann eine längere Anreise zum Flughafen antreten müssen", berichtete die Arbeiterkammer in einer Aussendung am Mittwoch. Sofort reklamieren Weitere Kritikpunkte der Reisenden seien "Lärm am Urlaubsort", mangelnde Ausstattung im Hotel und "Hygieneprobleme bis hin zu daraus resultierenden Magen- und Darmerkrankungen", so die Arbeiterkammer. Viele Beschwerden gebe es auch über "Gratis-Reisen", bei denen für die Teilnehmer trotzdem Kosten entstanden. Da die Reiseveranstalter "nicht sehr konsumentenfreundlich" auf Beschwerden reagieren, habe die Arbeiterkammer mehrere Klagen eingebracht. Den Urlaubern rät die Arbeiterkammer: Bei Problemen am Urlaubsort sofort reklamieren, sollte keine Lösung möglich sein, dies vom Reiseveranstalter oder vom Hotel bestätigen lassen. (APA)