Jerusalem - Die israelische Regierung hat trotz weltweiter Kritik beschlossen, an der geplanten Deportation von Angehörigen mutmaßlicher palästinensischer Extremisten und Terroristen festzuhalten. Das Kernkabinett unter Leitung von Ministerpräsident Ariel Scharon entschied am Mittwoch in Jerusalem, zunächst den Angehörigen eines Extremisten in den Gazastreifen auszuweisen, dessen Verbindung zu einem Terroranschlag vor knapp zwei Wochen nachgewiesen werden könne, berichtete der israelische Rundfunk. (APA/dpa)