Nach einem Bericht der Hindustan Times wollen einige ISPs in Indien von Portalen wie eBay oder Yahoo einen Zoll für den Zugang zu ihren Benutzern verlangen. Einige große Anbieter haben vorgeschlagen, die Seiten für ihre Kunden solange zu blockieren, bis die Internet-Unternehmen eine "Gebühr" an die indischen ISP entrichten. Diskutiert Die Maßnahme wird seit der vergangenen Woche in der Interessensvertretung der indischen Zugangs-Provider, der Internet Service Provider Association of India ( ISPAI ), diskutiert. Die Provider wollen sich so ein Zusatzeinkommen sichern. "Um unsere Einkünfte zu sichern, ... sollten wir sie (die Protale) dazu auffordern, eine Gebühr an uns zu entrichten, wenn sie Zugriffe auf ihre Seite aus Indien wünschen", heißt es in einem Vorschlag an die ISPAI. "Die Assoziation wird das Thema ausführlich diskutieren, bevor wir mit Blockaden beginnen" Die ISPAI selbst ist zu dem Vorhaben geteilter Meinung. Der Vorschlag wird vor allem von den kleineren Anbietern auf dem Subkontinent wie Calltiger und Net4India abgelehnt. Befürwortet wird die Maßnahme von den größeren Providern Satyam, Data Access, HCL und Data Infosys. Die ISPAI will jedenfalls einen Konsens zum Thema erreichen. "Die Assoziation wird das Thema ausführlich diskutieren, bevor wir mit Blockaden beginnen", zitiert die Hindustan Times den ISPAI-Sekretär Amitabh Singhal. (pte)