Hannover - Die deutsche Hartz-Kommission zum Abbau der Massenarbeitslosigkeit will die Bundesanstalt für Arbeit einem Zeitungsbericht zufolge teilweise privatisieren und die Bundesbehörde auf ihre Kernaufgaben beschränken. Das berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf den Entwurf für den Endbericht des Kommissionsvorsitzenden Peter Hartz, der dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegt. Demnach schlägt Hartz unter anderem "die Ausgliederung von Teilen" der neuen Bundesanstalt "in private Tochterunternehmen" vor, die separat oder als Gemeinschaftsunternehmen mit der Wirtschaft geführt werden könnten. Nicht mehr zu den Kernaufgaben der Nürnberger Behörde sollten die Auszahlung des Kindergeldes und der Kampf gegen die illegale Beschäftigung gehören. (APA/AFP)