London/Washington - Die Legionärskrankheit hat sich in Großbritannien weiter ausgebreitet. Bis Sonntag wurden im Nordwesten des Landes 59 Menschen mit dem Verdacht von Infektionen im Spital behandelt. Zwölf von ihnen lagen auf der Intensivstation.Die Behörden gingen von insgesamt bis zu 130 Patienten aus. Bereits am Freitag war ein 89 Jahre alter Mann an der Legionärskrankheit gestorben. Sie entsteht durch Legionellen, die Wasser verseuchen und durch winzige Tropfen in die Atemluft kommen. Beim bisher schlimmsten Ausbruch des durch Gelsen übertragenen West-Nil-Virus in den USA sind im US-Bundesstaat Louisiana vier Menschen gestorben. Mindestens 60 Menschen infizierten sich. Der Gouverneur des Bundesstaates erklärte den Notstand, um damit Bundesgelder für die Bekämpfung der Stechmücken zu erhalten. (AP, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5.8.2002)