Wenn Eltern im Sommer mit ihren Kindern nicht auf den "üblichen" Spielplatz gehen wollen, sollten sie sich ab morgen, Mittwoch, in den Garten des Wiener Museums für Angewandte Kunst (MAK) begeben. Denn Designer wie Ettore Sottsass, Ron Arad oder Andree Putman wurden vor zwei Jahren von der französischen Projektgruppe "Les Escarpolettes reinventees" eingeladen, Riesenspielzeuge aus Plastik zu entwerfen, die nun zum ersten Mal außerhalb von Frankreich zu sehen ist. Da gibt es ein riesiges Labyrinth mit künstlichen Felsbrocken, eine Art "Klangmauer", die betrommelt werden kann, bewegliche Brücken oder einen riesigen aufblasbaren Plastikberg, der zu erkunden ist. Gedacht ist die Ausstellung für Kinder zwischen drei und sieben Jahren. Sie soll das übliche Tabu für die Kleinen im Museum brechen. Denn die Ausstellungsstücken dürfen berührt werden. Unter dem Titel "Un jeu d'enfant - Magie des plastiques" ("Kinderspiel - Magie der Plastiken") wurde diese Ausstellung erstmals im September 2000 in Paris gezeigt. Nach Österreich sind weitere Präsentationen in Europa geplant. (APA)