Salzburg - Für den Prozess um das Seilbahnunglück auf das Kitzsteinhorn, wo 155 Menschen bei einer Brandkatastrophe am 11. November 2000 den Tod fanden, wird ein Ergänzungsgutachten eingeholt.Es sei der Wunsch der gerichtlich bestellten Sachverständigen gewesen, eine weitere Stellungnahme zu einem Detailproblem einzuholen, stellte der Vizepräsident des Landesgerichtes Salzburg, Philipp Bauer am Dienstag auf APA-Anfrage fest. Diese Expertise soll bis zum Beginn der zweiten Prozess-Runde am 10. September fertig sein, sagte Bauer. Ein Professor der Montan- Universität Leoben habe den Auftrag erhalten, die Bruchstellen bei den Hydraulikleitungen genauer zu untersuchen. Geprüft werden soll, ob die Hydraulikleitungen durch Überdruck oder durch Hitze zerstört worden sind. "Ob dies allerdings genau feststellbar ist, ist fraglich", erklärte Bauer. Jedenfalls werde dieses Ergänzungsgutachten gemacht, weil sich "die Sachverständigen in diesem Detailproblem noch besser absichern wollen", so der Vizepräsident. (APA)