Kein Ende scheint für den Reality-TV-Boom in den USA in Sicht. Rupert Murdochs News Corporation erwägt laut einem Bericht der BBC von Dienstag, für das Jahr 2005 die Einrichtung eines eigenen Satellitensenders, der rund um die Uhr Reality-TV-Programme ausstrahlt. Noch vor den USA könnte der Sender Großbritannien und anderen Teilen der Welt an den Start gehen, heißt es weiter. Reality-TV - Ein erfolgversprechendes Genre Als mögliche Programme für den Reality-TV-Kanal von Murdoch werden Formate wie "Temptation Island" von Fox TV gehandelt. Fox, verantwortlich für Programme wie "The World´s Scariest Police Chases", "Plastic Surgery Nightmares" oder "When Good Pets Go Bad", gilt in den USA als Vorreiter des Reality-TV-Trends. Zu den heftig diskutierten Erfindungen des Senders gehört auch die Show "Celebrity Boxing", für die ehemalige Stars wie Vanilla Ice oder die berüchtigte Eisläuferin Tonya Harding in den Ring gestiegen sind. Zwar hatte Fox nach einem Skandal um die Show "Who Wants To Marry A Multimillionaire?" ein Ende für "ausbeuterische Entertainment-Specials" angekündigt. Mit Sendungen wie "Temptation Island" oder "American Idol" versuchte sich Fox aber erneut im kommerziell erfolgsversprechenden Genre Reality-TV. (pte)