Los Angeles - Nach der Trennung der zuvor am Kopf zusammengewachsenen siamesischen Zwillingsschwestern aus Guatemala (DER STANDARD berichtete) mussten die Ärzte in der Universitätsklinik in Los Angeles am Dienstagabend einem der beiden Mädchen einen Bluterguss aus dem Gehirn entfernen. Allein diese zweite Operation dauerte fünf Stunden, die Trennung der einjährigen Zwillinge hatte 22 Stunden erfordert. Den Spezialisten zufolge haben in diesem Fall beide Mädchen gute Überlebenschancen, da beide ein voll entwickeltes Gehirn besitzen. (DER STANDARD, Printausgabe 08.08.2002)