Wien - Ob im Supermarkt, beim Telefonieren, beim Fliegen oder im Fastfood-Restaurant: Punktesammeln ist in den vergangenen Jahren in Mode gekommen. Wer beruflich sehr viel in Fliegern der AUA oder Lufthansa unterwegs ist, kann sich möglicherweise über eine gesponsorte Weltreise freuen. Vieltelefonierer werden mit den neuesten Handys versorgt. Allein den drei Handybetreibern A1, T-Mobile und One kosten die Programme mit Subventionen für neue Handys pro Jahr zusammen 180 bis 220 Millionen Euro, schätzen Marktbeobachter, wobei T-Mobile am "großzügigsten" sei. A1 hat 2001 mit dem Punkteprogramm "Next" 250.000 Handys deutlich verbilligt an Kunden abgegeben. Ansonsten schweigen die Unternehmen zu den Investitionen eisern. (mimo, DER STANDARD, Printausgabe 7.8.2002)