Nairobi - Minister aus zehn afrikanischen Ländern haben sich auf einer Konferenz in Nairobi verpflichtet, verstärkt gegen Waffenhandel vorzugehen. In einer Abschlusserklärung hieß es am Donnerstag, Zivilisten sollten in Zukunft keine Sturmgewehre mehr besitzen können. Waffenbesitz solle streng geregelt und illegaler Waffenhandel energischer bekämpft werden. Verschiedene Menschenrechtsgruppen und humanitäre Organisationen kritisierten die teilnehmenden Regierungen jedoch, dass sie vor zwei Jahren eine ähnliche Erklärung abgegeben hätten, die jedoch kaum eingehalten worden sei. "Wir sind sehr enttäuscht über die Umsetzung", sagte Ochieng Adala von der Organisation Africa Peace Forum. An der Tagung hatten Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Ruanda, der Sudan, Tansania und Uganda teilgenommen.(APA/dpa)