Rom - Nach den Sorgen wegen des Rückgangs der Einkommens- und Körperschaftssteuereinnahmen im Juli schlägt die italienische Notenbank neuerlich Alarm - diesmal wegen der hohen Staatsverschuldung. Der Schuldenstand kletterte im Juli auf ein neues Rekordhoch von 1.386 Mrd. Euro und wächst seit fünf Monaten kontinuierlich, teilte die Notenbank in einer Presseaussendung mit. "Italien muss die hohe Staatsschuld unter Kontrolle halten", betonte Tommaso Padoa Schioppa, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Italien habe wenig Spielraum, wolle es die Kriterien des Stabilitätspakts erfüllen. Daher sei absolute Transparenz und Klarheit über Einnahmen und Maßnahmen zur Defizitbekämpfung notwendig, so Padoa Schioppa. (APA)