Genf - Eine Grippewelle in Madagaskar hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen Wochen bereits zu mehr als 300 Toten geführt. Mehr als 5.000 Menschen seien in der Provinz Fianarantsoa im Süden Madagaskars an dem Grippevirus (Typ A) erkrankt, teilte die WHO am Montag in Genf weiter mit. Am selben Tag sei ein Experten-Team in die Region gereist, hieß es. Ziel sei es, nähere Informationen über die für Menschen und Tiere gefährliche Grippe zu sammeln, den Verlauf der Epidemie zu prüfen und eventuell einen Impfstoff zu entwickeln. Die Immunisierung gegen Grippe ist schwierig, da die Viren sich von Jahr zu Jahr wandeln. (APA)