Salzburg - Der neue Jedermann bei den Salzburger Festspielen soll trotz des Erfolges keinesfalls auf Jahre hinaus gleich bleiben sagte Regisseur Christian Stückl am Dienstag in einer öffentlichen Gesprächsrunde in Salzburg, zu welcher der Verein der Freunde der Salzburger Festspiele eingeladen hatte. "Ich bin mit einigen Szenen unzufrieden. Auch ist es mir nicht gelungen, alle Schauspieler in das Ensemble zu integrieren", so Stückl: "In einem Internet-Cafe hab ich sie alle gelesen, die guten und die schlechten Kritiken. Und die Kritiker haben recht: Der Jedermann ist verbesserungsfähig." Stückl und die Schauspieler haben sich eine Nachtvorstellung gewünscht - und bekommen sie am 24. August um 20.00 Uhr. Sollte das Wetter schlecht sein, beginnt der Jedermann im Großen Festspielhaus erst um 23.00 Uhr. Für seine erste Saison als Intendant im Münchner Volkstheater plant er, "volksnahes Theater zu machen ohne dabei dem Komödienstadl zu nahe zu kommen. Es wird moderne Stücke geben, aber ich werde auch die typisch bayerischen Figuren suchen und auf die Bühne bringen", sagte Stückl. (APA)