Wien - Kurz vor dem Wochenende werden die meisten Babys geboren: Rund 15 Prozent der Österreicher erblicken an einem Freitag das Licht der Welt. Die wenigsten Geburten fallen auf den letzten Wochentag - die Zahl der Sonntagskinder sinkt. Das geht aus dem neusten Datenmaterial der Statistik Austria hervor. Laut Josef Kytir, dem Bevölkerungsdirektor der Statistik Austria, lässt sich dies durch den Einfluss der Medizin auf den Geburtsvorgang zurückführen: Würden mehr Kinder auf "konventionelle Weise" geboren, könnte die Zahl der Sonntagskinder steigen. Generell sei der Sonntag der schwächste "Baby-Tag" der Spitäler. Unter der Woche würden wesentlich häufiger Maßnahmen der künstlichen Geburteneinleitung gesetzt. (APA)