New York - Der Sänger der amerikanischen Rockband Drowning Pool ist tot. Die Umstände und die Ursache seines Todes werden nach US-Medienberichten vom Donnerstag untersucht. Die Behörden ordneten eine Autopsie an. Der 30-jährige Dave Williams sei am Mittwoch in der Ortschaft Manassas (US-Bundesstaat Virginia) im Tour-Bus der Band leblos aufgefunden worden. Drowning Pool hatte am Donnerstag im Rahmen des diesjährigen Hardrock-Festivals Ozzfest auftreten sollen. Williams war dafür zusammen mit der Band in dem Bus nach Manassas gereist. Er soll gestorben sein, während die anderen Bandmitglieder und die Begleitmannschaft sich in einem Hotel einschrieben. Die texanische Rockband hatte erst im Juni ihr Debütalbum veröffentlicht. Die LP "Sinner" bekam positive Kritiken und verkaufte sich bislang mehr als 1,2 Millionen Mal. Williams habe stets eine besonders starke Zuneigung zum Publikum empfunden, sagte ein Sprecher des Labels Wind-up Records. "Für seine Fans hat er auf der Bühne wirklich alles gegeben." In den Songs der Band geht es vor allem um Probleme Jugendlicher im Alltag. (APA/dpa)